Holzpellets

Was sind Holzpellets ?

 

Lagerung & benötigter Platzbedarf

 

Förderung & Finanzierung

 

Herstellung von Holzpellets

 

Umwelt

 

Wirtschaftlichkeit

 

Einsatz von Holzpellets


Holzpellets-Heizung

 

Qualität von Holzpellets

 

Heizwert von Holzpellets

 

Wartung & Sonstiges

 

weitere Links zum Thema

 

Was sind Holzpellets?

Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz. Unzulässig ist Holzmaterial, das mit biozidhaltigem Holz- oder Stammschutzmittel, Leimen und/oder Kunststoffen, Lacken und anderen Beschichtungsmaterialien belastet ist. Ausgangsmaterialien können bei der Holzverarbeitung als Abfall anfallendes Sägemehl sowie Hobelspäne oder Waldrestholz sein. Das Ausgangsmaterial wird in Pelletpressen unter hohem Druck zu etwa 20 - 40 mm langen zylinderförmigen Pellets mit einem Durchmesser von 4 bis max. 10 mm gepresst. Beim Pelletiervorgang muss auf die Zugabe von chemisch-synthetischen Bindemitteln verzichtet werden. Als Presshilfsmittel dürfen gemäß DINplus-Zertifizierung zur Vereinfachung des Pressvorganges und Erhöhung der Abriebfestigkeit chemisch nicht veränderte Produkte aus der primären land- und forstwirtschaftlichen Biomasse (z.B. Maisschrot, Maisstärke, Roggenmehl) mit einem Anteil von max. 2 % zugegeben werden. Die Größe und die Qualität der Pellets ist nach der Qualitätsnorm DIN 51731 bzw. DINplus in Deutschland bzw. Ö-Norm M 7135 in Österreich geregelt.

Die Normen DIN 51731 ist kein Qualitätsindikator, da z. B. der Abrieb und damit die Staubentwicklung nicht festgelegt sind und keine Prüfung der Produktion nach dieser Norm erfolgt. Die in Österreich gültige Ö-Norm M 7135 ist wesentlich restriktiver. Pellets können auch nach DINplus zertifiziert werden, die die jeweils strengeren Werte der vorstehenden Normen verwendet.

Quelle: http://www.holzpellet.com/deutsch/pellets_einf.htm
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Herstellung von Holzpellets

Pellets werden in Pelletieranlagen (Pelletpressen) hergestellt. Dabei wird das Material mit großem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst und verbinden sich ohne Zugabe von Bindemitteln durch das holzeigene Lignin. Beim Austritt aus der Matrize werden die Stränge durch ein Abstreifmesser auf die gewünschte Länge abgeschnitten. Der Durchmesser der Pellets wird durch den Durchmesser der Presskanäle vorgegeben. Durch einen Matrizenwechsel kann die Stärke der Pellets verändert werden.

Holzpellets werden in den meisten Fällen in der Nähe des Verbrauchsortes hergestellt. Allerdings ist das Netz der Produktionsbetriebe in Deutschland noch nicht so dicht wie z. B. in Österreich. Als typische Hersteller kommen große Säge- und Hobelwerke in Betracht, bei denen der Rohstoff (Säge- und Hobelspäne) vor Ort als Koppelprodukt anfällt. Die Späne werden meistens mit Abwärme aus den vorhandenen Heizkraftwerken getrocknet und weiter in Rundmatrizen zu den Pellets verpresst.

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Einsatz von Holzpellets

Holzpellets werden in manuell beschickten Einzelöfen / Primäröfen oder vollautomatischen Holzpellets-Heizanlagen als Brennstoff zur Heizzwecken und/oder Erwärmung von Warmwasser - z.T. in Kombination mit Solarthermieanlagen - eingesetzt. Die Belieferung des Kunden kann in Säcken, Bigbags oder lose per Silowagen erfolgen.

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Heizwert

Der Heizwert der Holzpellets ist relativ hoch und liegt bei ca. 4,9 kWh/kg, was dem Heizwert von einem halben Liter Heizöl entspricht. Im Vergleich dazu liegt der Heizwert von luftgetrocknetem Holz nur bei ca. 3,4 kWh. Der Bedarf von Holzpellets entspricht in etwa dem halben Bedarf an Heizöl (z.B. 1000 l Heizöl = 2000 kg Holzpellets).

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Lagerung & benötigter Platzbedarf

Die Lagerung der Holzpellets erfolgt bei automatischen Zentralheizungen in Lagerräumen bzw. speziellen Vorratsbehältern. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Wohnfläche 160 m²) kann bei Altbauten z.B. ein evtl. bestehende Öllagerraum zum Pelletslager umfunktioniert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Pellets in Kunststoff-, Betonbehältern oder in Silosäcken zu lagern. Wichtigt ist eine trockene Lagerung des Brennstoffes, um die Verbrennungseigenschaften und Qualtiät nicht zu beeinträchtigen. Die Brennstoffzufuhr vom Pelletlager zum Brenner erfolgt bei modernen Pelletöfen automatisch z.B. über eine Schnecke oder über eine Saugleitung.

Platzbedarf

Aufgrund der geringeren Energiedichte (zum Vergleich: Heizöl extra leicht nach ÖNORM C 1109 hat einen Heizwert von mindestens 11,9 kWh/kg bzw. 10 kWh/l) und der kleineren Dichte wird für die Lagerung der gleichen Energiemenge bei Pellets ca. dreimal soviel Raum benötigt wie bei Heizöl. Allerdings ist der Aufwand für die Lagerung wesentlich geringer, da Sicherheitsmaßnahmen wie eine Ölauffangwanne oder regelmäßige Dichtheitskontrollen entfallen können. Dadurch ist es meistens möglich, die gleiche "Energiemenge" wie bei Heizöl im Lagerraum (ehemals Tankraum) zu bevorraten. Die Pellets müssen allerdings stets trocken gelagert werden, was in der Praxis durchaus zu Problemen führen kann.

Wieviel Lagerraum braucht man für die Holzpellets?

Die Lagerung der Holzpellets erfolgt in einem separaten Vorratsraum. Dabei handelt es sich im Idealfall um einen an den Brennerraum angrenzenden Kellerraum, der mit einer aus Schrägböden bestehenden Unter-Konstruktion sowie einer Transportschnecke zum Pelletlagerraum ausgebaut werden kann. Alternativ dazu sind auch andere Formen der Pelletlagerung in speziellen Gewebe- / Silobehältern möglich. Eine trockene Lagerung vorausgesetzt, können Pellets auch in Erdtanks außerhalb des zu beheizenden Gebäudes aufbewahrt werden.

Für ein neues, gut gedämmtes Einfamlienhaus mit einer Wohnfläche von 150 m² wird bei einem angenommenen Jahreswärmebedarf von 16.000 kWh ein Lagerraum in der Größenordnung von etwa 9 bis 14 m³ (inkl. Leerraum) benötigt. Dieses Raumvolumen reicht aus, um rd. 4-6 t Pellets zu lagern. Diese Menge sollte unter den vorangenannten Annahmen den Jahreswärmebedarf decken können. Dies entspricht in etwa dem Energiegehalt von 2.000 - 3.000 Litern Heizöl bzw. 2.200 - 3.300 m³ Erdgas.

Bei der Einrichtung des Pelletslagerraums sind eine Reihe von Vorgaben zu berücksichtigen, die sich aufgrund von statischen bzw. technischen Anforderungen ergeben. So müssen sowohl Wandaufbau als auch auch der Aufbau von Unterkonstruktion und Schrägboden so ausgelegt sein, dass sie dem Gewicht der Pellets standhalten können. Im Hinblick auf den Komfort ist es zudem sinnvoll, die Schrägböden in einem Winkel zu installieren, der die vollständige Leerung des Raumes ohne ständiges Nachschaufeln ermöglicht. Weitere Detail-Auskünfte zu Aufbau und Ausstattung des Pelletslagerraumes sind u.a. beim Deutschen Energie-Pelletverband, den Herstellern von Pelletkesseln oder den Installationsbetrieben erhältlich. Diese geben z.B. auch Auskunft über die Platzierung und Ausführung weiterer Lageraumkomponenten wie Einblas- und Absaugstutzen, Prallschutzmatte, etc.

 

Quelle: http://www.solantis.de/holzundpelletsysteme.php

Holzpellets in Silosack

 

 

Holzpellets im Erdtank

 

 

Quelle: http://www.solantis.de/holzundpelletsysteme.php

bestehender Öllagerraum zum Pelletslager umgebaut

 

Quelle: http://www.holz-pellets-heizung.de/holzpellets-lagerraum.htm

Pellets Lagermöglichkeiten & Holzpellets Austragungssysteme

Raumaustragung mit Schneckensystem

Ideal für rechteckige Lagerräume
(z.B.: 1,5 x 3m, 2 x 4m, usw) mit stirnseitiger Entnahme.

Der Großteil der eingelagerten Pellets wird genutzt.
Die vollständige Entleerung des Lagerraumes ist gewährleistet (Schrägboden aus Holz oder Metall (40-45°). Durch die Kombination mit einem Vakuumsystem ist die Aufstellung der Heizung frei wählbar.
(Schlauchlänge beachten: max. 15m bei gleichzeitiger Höhendifferenz von max. 3m).

Quelle: http://www.holz-pellets-heizung.de/holzpellets-lagerraum.htm

Raumaustragung mit Saugsonde

Die Standard Vakuumaustragung zeichnet sich durch
hohe Flexibilität und günstigen Preis aus.
Die durch reines Vakuum transportierten Pellets werden besonders schonend in den Tagesbehälter befördert (keine Schnecken und Motoren).

Es können beliebig viele Absaugpunkte montiert werden, die Aufstellung der Heizung ist frei wählbar.
(Schlauchlänge beachten: max. 15m bei gleichzeitiger Höhendifferenz von max. 3m)

Quelle: http://www.holz-pellets-heizung.de/holzpellets-lagerraum.htm

Raumaustragung aus den Holz-Pellets-Erdtank

Der Außentank, ideal für jene, die im Haus zu wenig Platz für einen Pelletslagerraum haben.
Der Großteil der eingelagerten Pellets wird genutzt.

Der Pellets-Erdtank ist der Platzsparer.
Bei Neubauten kann durch die Verwendung eines Pellets-Erdtanks ein Lagerraum im Haus gänzlich eingespart werden. Dieser speziell für Pellets konzipierte Erdtank ermöglicht eine optimale Lagerung der Pellets.

Quelle: http://www.holz-pellets-heizung.de/holzpellets-lagerraum.htm

Raumaustragung mit Pellets Sacksilo System

Ideal für rechteckige Lagerräume (z.B.: 1,5 x 3m, 2 x 4m,usw) mit stirnseitiger Entnahme. Der Großteil der eingelagerten Pellets wird genutzt.

Der Einsatz eines Sacksilos erspart sämtliche Einbauten.

(z.B.: Schrägboden, Druckentlastung der Eingangstüre etc.) in einem Lagerraum.

Des weiteren ermöglicht ein Sacksilo die Lagerung der Pellets direkt im Heizraum.

Quelle: http://www.holz-pellets-heizung.de/holzpellets-lagerraum.htm

Raumaustragung mit der Pellets Rotationsschnecke


Ideal für kleine quadratische Lagerräume - der Großteil der eingelagerten Pellets wird genutzt! Und das ohne den Einbau eines Schrägbodens!
Das durch die Fa. BIOTECH Energietechnik entwickelte Rotationsschneckenprinzip bietet höchsten Komfort und maximale Ausnützung Ihres Lagerraumes.

Die Rotationsschnecke wird erst im letzten Drittel der Pellets Füllung aus ihrer Halterung automatisch entriegelt und aktiviert und transportiert die Pellets zur Saugsonde. Somit gewährleistet dieses System durch die Kombination von Saugsonde und Rotationsschnecke eine fast vollständige Entleerung des Lagerraumes.

 

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Umwelt

Saubere Verbrennung: Die Verbrennung von Holzpellets ist emissionsarm. Die in geringen Mengen entfallende Asche kann beispielsweise als Dünger im Garten verwendet werden.

CO2-neutral: Bei der Verbrennung von Holzpellets wird in etwa nur so viel CO2 freigesetzt, wie vorher beim Wachstum der Pflanzen aus der Erdatmospäre aufgenommen wurde.

Nachwachsender Rohstoff: Das eingesetzte Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der i.d.R. verbrauchernah als Ausgangsmaterial für die Pelletsproduktion zur Verfügung steht.

Quelle: http://www.solantis.de/holzundpelletsysteme.php

Ökologische Vorteile

Die Nutzung des Brennstoffs Holzpellets ist im Gegensatz zum Einsatz fossiler Energieträger weitgehend CO2-neutral. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung der Pellets die Menge an Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird, die der Baum zuvor beim Wachstum aufgenommen hat. Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird dagegen Kohlendioxid freigesetzt, das seit Millionen von Jahren gespeichert ist. Diese Freisetzung führt zu einer Erhöhung des CO2-Gehalts in unserer Atmosphäre und ist maßgeblich für den anthropogenen Treibhauseffekt verantwortlich.

Natürlich bezieht sich die CO2-Neutralität der Pellets lediglich auf den Verbrennungsprozess. Bei der Gewinnung, Aufbereitung und dem Transport der Pellets wird, wie bei allen anderen Energieträgern, ebenfalls CO2 freigesetzt, das zum Treibhauseffekt beiträgt. Allerdings ist der Energieaufwand für die Herstellung von Holzpellets ist sehr gering und beträgt bezogen auf den Endenergiegehalt weniger als 3 %.

Quelle: http://www.iwr.de/bio/holzpellets/holzp_infos.htm

Ökonomische Vorteile

Holz ist ein regional nachwachsender, ständig verfügbarer Brennstoff. Diese Tatsache ermöglicht Deutschland gerade in Zeiten knapper werdender fossiler Ressourcen eine bedeutende Unabhängigkeit von Heizöl und Erdgas fördernden Ländern. Derzeit werden in Deutschland nur etwa 60 % des jährlichen Zuwachses an Holz genutzt. Es bestehen also noch erhebliche Mobilisierungsreserven. Allein in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren 28 Pelletproduktionsanlagen errichtet. Weitere Pelletwerke sind in der Planung bzw. befinden sich im Bau. Auch in anderen europäischen Ländern werden, mit Blick auf hiesige Absatzmärkte, erhebliche Produktionskapazitäten geschaffen.

Der Preis von Pellets entwickelt sich unabhängig von Gas- und Ölpreisen, die im Zuge knapper werdender Ressourcen weiter steigen werden. Bereits heute stellen Pellets hinsichtlich des Brennstoffpreises eine kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen dar.


Vorteile gegenüber anderen biogenen Brennstoffen

Nicht nur gegenüber fossilen Energieträgern weisen Pellets Vorteile auf. Auch verglichen mit anderen biogenen Festbrennstoffen wie Stückholz und Hackschnitzeln hat die Verwendung von Pellets deutliche Vorzüge:

Holzpellets benötigen auf Grund ihrer hohen Energiedichte ein deutlich geringeres Lagervolumen als andere biogene Festbrennstoffe, was eine problemlose Vorratshaltung für eine Heizperiode ermöglicht.

Die Rieselfähigkeit der Pellets und die normierte Pelletgröße ermöglichen eine einfache Handhabung, einen leichten Transport sowie den Einsatz automatischer Fördersysteme. Dadurch können die Pellets problemlos mit einem Tankwagen geliefert, in den Vorratskeller gepumpt und von dort automatisch zum Brenner befördert werden. Pelletheizungen stehen damit Ölheizungen in punkto Komfort in keiner Weise nach.

Bei Pelletheizungen werden Brennstoffmenge und Verbrennungsvorgang computergesteuert exakt aufeinander abgestimmt und kontrolliert. Der Brennraum bleibt dabei auf Grund der vollautomatischen Brennstoffförderung ständig geschlossen. Hierdurch ist ein Dauerbetrieb mit ungestörtem und effektivem Abbrand möglich, der niedrige Emissionen und hohe Wirkungsgrade von bis zu 95 % zur Folge hat. Auch im Teillastbereich weisen Pelletheizungen sehr niedrige Emissionswerte auf. Ein weiterer Grund für die niedrigen Emissionen der Pelletheizungen ist neben dem gleichmäßigen, ungestörten Verbrennungsvorgang auch die durch die Normierung garantierte gleichbleibende Zusammensetzung und Qualität des Brennstoffs. Die Emissionsgrenzwerte der 1. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (1. BImSchV) werden bei modernen Pelletkesseln sehr deutlich unterschritten.

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Holzpellets-Heizung

Eine Holzpellets-Heizung ist eine Alternative zu Öl- oder Gasheizungen, sowohl in Neubauten als auch im Falle der Heizungsmodernisierung im Bestand. Der Einbau von Pelletöfen bzw. Holzpelletzentralheizungen wird vom Bund und einigen Bundesländern gefördert. Die Förderprogramme sind häufig kombinierbar.

Holzpelletkessel

Die Verbrennung der in Qualität und Größe genormten Holzpellets findet in speziellen Holzpelletöfen bwz. Brennern statt. Je nach Heizenergiebedarf und Systemkonfiguration werden Einzelöfen / Primäröfen oder vollautomatische Holzpellets-Heizungsanlagen zur Gebäudebeheizung und/oder Erwärmung von Warmwasser - z.T. in Kombination mit Solarthermieanlagen - eingesetzt. Der Wirkungsgrad der Öfen liegt zwischen 80 und 95 Prozent.

Quelle: http://www.solantis.de/holzundpelletsysteme.php

Pelletsheizung mit Solarthermieanlage

 

Vollautomatische Holzpelletzentralheizungen, bei denen die Brennstoffzufuhr und der Zündvorgang automatisch erfolgen, bieten denselben Komfort wie Öl-, Gas- oder Stromheizungen. Etwa einmal im Monat ist in der Haupt-Heizperiode lediglich die Entsorgung der anfallenden Asche notwendig, außerhalb der Heizperiode seltener. Einzelöfen müssen je nach Heizleistung alle zwei Tage mit Pellets befeuert werden. Neben Öfen, die ausschließlich für einen Betrieb mit Holzpellets ausgelegt sind, gibt es Anlagen, die sowohl mit Holzpellets als auch mit Stückholz betrieben werden können (Kombikessel).

Quelle: http://www.solantis.de/holzundpelletsysteme.php

Pelletsheizung mit Solarthermieanlage

 

Heizung- und Heizkessel

Holzpellets-Heizungen haben einen speziellen Pelletbrenner. Die Versorgung des Brenners mit den genormten Holzpellets erfolgt bei Zentralheizungen über eine Transportschnecke, mit der die Pellets verbrauchsabhängig vollautomatisch dem Lagerraum entnommen und dem Brenner zugeführt werden. Alternativ ist auch die Brennstoffversorgung über eine Saugaustragung möglich. Die meisten Holz-Zentralheizungen sind ausschließlich für den Betrieb mit Pellets ausgelegt, angeboten werden zudem sog. Kombikessel.

Quelle: http://www.solantis.de/holzundpelletsysteme.php

Holzpellets-Heizung mit vollautomatischer Transportschnecke

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Wartung & Sonstiges

Um den ordnungsgemäßen Betrieb der Holzpelletheizung sicherzustellen, empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrages.

Berücksichtigt werden sollte zudem, dass die Kehrhäufigkeit bei Holzpelletheizungen i.d.R. höher ist als z.B. bei Gasheizungen. Angaben zur Kehrhäufigkeit sind in den Kehr- und Überprüfungsordnungen der einzelnen Bundesländer geregelt und variieren.

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Förderung & Finanzierung

Die Anschaffung von Holzpellets-Heizungen wird auf Bundesebene über das Marktanreizprogramm als Zuschuss (s. Förderung-Holzpellets) oder auch die KfW gefördert. Des Weiteren gibt es spezielle Programme der Bundesländer.

Bundesweite Förderung von Holz Pellets Heizungen

Heizungen für Holzpellets erhalten einen Zuschuss. Des Weiteren gibt es spezielle Programme der Bundesländer.

Auf Bundesebene werden Heizungen für Holzpellets nach der neuen Förderrichtlinie "zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien" bezuschusst. Daneben gibt es in einigen Bundesländern weitere Förderprogramme, die mit der Bundesförderung kombiniert werden dürfen.

Das wichtigste Förderprogramm ist das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Aus diesem Förderprogramm wird der Einbau von Solarkollektoren, Pelletkesseln und Scheitholzvergaserkesseln gefördert.

Weitere Informationen sowie die Förderanträge erhalten Sie beim: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Darüber hinaus hat die Bundesregierung und die KfW Förderbank am 01.Februar 2006 ein optimiertes CO2- Gebäudesanierungsprogramm und eine gemeinsame Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum“ gestartet. Im Rahmen der ÖKO-PLUS Maßnahme wird als Einzelmaßnahme die Erneuerung der Heizungstechnik auf Basis erneuerbarerer Energien mit einem besonders günstigen Zinssatz finanziert. Darunter fallen automatisch auch Pellet-Zentralheizungen.

Weitere Infos erhalten Sie bei der: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Weiterhin bieten einige Bundesländer zusätzliche Förderprogramme an. Daher sollten vor dem Kauf die weiteren Förderkonditionen abgeklärt werden. Dafür stehen in den jeweiligen Bundesländern z.B. die Verbraucherzentralen, Energieagenturen oder öffentlichen Beratungseinrichtungen zur Verfügung.

Wichtige Adressen:

- Postanschrift Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Str. 29-35
65760 Eschborn
Telefon 06196 / 908-625
Fax 06196 / 908-800 oder 94 226
Internet http://www.bafa.de/

- Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt
Telefon: 01801/33 55 77
Fax: 069/7 43 16 43 55
E-Mail: iz@kfw.de
Internet: www.kfw-foerderbank.de
Internet: http://www.kfw.de/

- Breitenförderung
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH
Griesbachstraße 10
76185 Karlsruhe
Tel. 0721/9 84 71-0
Fax 0721/9 84 71-20
Internet: http://www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/6175/

- Demonstrationsförderung
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Theodor-Heuss-Straße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711 / 123-0
Fax: 0711 / 123-2126
Internet: http://www.wm.baden-wuerttemberg.de/sixcms/detail.php/84254

- Allgemeine Energieberatung
Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA),
Grießbachstr. 10,
76185 Karlsruhe,
Tel.: ++49-(0)721 / 984710,
Fax.: ++49-(0)721 / 9847120
Internet: http://www.kea-bw.de/

 

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Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit einer Holzpellets-Heizung ist von zahlreichen Faktoren (Höhe der Investitionskosten, Zuschüsse/Förderung, Finanzierung, zukünftige Entwicklung der Öl- und Gaspreise) abhängig. Allerdings hat man einen umweltfreundlichen, heimischen Brennstoff und ist unabhängig von den Preisschwankungen auf den Öl- und Gasmärkten.

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Qualität von Holzpellets

In der deutschen DIN 51731 sowie die österreichischen Ö-Norm M 7135 sind die Anforderungen an die Qualität von Holzpellets festgelegt. Seit Frühjahr 2002 ist in Deutschland auch eine Zeritifizierung durch die DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH nach DINplus möglich. Das DINplus-Zertifikat kombiniert die Anforderungen der Deutschen DIN 51731 mit denen der österreichische Ö-Norm M 7135 und stellt zusätzlich bestimmte Anforderungen an die Qualitätssicherung. So muss der Hersteller der Pellets z.B. gewährleisten, dass mindestens einmal wöchentlich eine Eigenüberwachung und Qualitätsprüfung der Pellets hinsichtlich Wassergehalt, Rohdichte und Abriebverhalten erfolgt. Darüber hinaus erfolgt mindestens einmal pro Jahr eine unangemeldete Besichtigung des Herstellungsbetriebs. Dabei werden die ordnungsgemäße Durchführung der Eigenüberwachung überprüft sowie eine zusätzliche Probe für eine Stichprobenprüfung vorgenommen.

Es gelten folgende Anforderungen:

 
DIN 51731
Ö-Norm M 7135
DINplus
Länge (cm)
< 5
<= 5 x D
<= 5 x D
Durchmesser (mm)
4 - 10
4 - 10
4 - 10
Schüttgewicht (kg/m³)
ca. 650
ca. 650
 
Restfeuchte (%)
<=12
<= 10
<= 10
Aschegehalt (%)
<= 1,5
<= 0,5
<= 0,5
Dichte (g/cm³)
1 - 1,4
> 1,12
>= 1,12
Heizwert (kWh/kg)
ca. 4,9 - 5,4
>= 5
>= 5
Presshilfsmittel bzw. Bindemittel (%)
keine
<= 2
2
Abrieb (%)
 
<= 2,3
2,3

Da die Qualität der Holzpellets durch unsachgemäßen Transport oder Lagerung leiden kann, regelt die ÖNORM M 7136 Transport und Lagerung vom Hersteller bis zum Endkunden.

Die ÖNORM M 7137 regelt die Lagerung beim Verbraucher und soll die Betriebssicherheit, den Brandschutz, die statischen Anforderungen und die Erhaltung der Pelletsqualität sicherstellen.

In Vorbereitung ist die ÖNORM CEN/TS 15210 (Teil 1: Pellets; Teil 2: Presslinge) über Verfahren zur Bestimmung der mechanischen Festigkeit von festen Biobrennstoffen.

 

Die DIN 51731 ist keine Garantie für hochwertige Pellets.
Mit der DIN-plus verfügt Deutschland seit Anfang 2002 über eine empfehlenswerte Qualitätsnorm für Holzpellets.

Wichtig vor allem beim Einkauf von Sackware: Der Zusatz "geprüft" Zusätzlich muß die Größenklasse der Pellets genannt sein (HP 5 für die Ö-Norm, HP 1 für die DIN). Zusätzlich zum DIN - Zeichen muß eine Prüf- bez. Registernummer aufgeführt sein.

 

 

Abrieb: Der sog. Abrieb ist ein Maß für die Qualität von Holzpellets. Es wird geprüft, welche Menge an Staub und Feinanteil entsteht, wenn die Pellets Belastungen ausgesetzt werden. Die Ermittlung des Abriebes erfolgt in speziellen Testgeräten. Dort werden die Pellets in einer Kammer eine Minute lang in einem definierten Luftstrom beansprucht. Am Ende werden die Pellets gewogen und der Gewichtsverlust zum Ausgangsgewicht bestimmt. Der ermittelte Wert (in %) ist der sog. Abrieb. Er darf einen Wert von 2,3 % nicht übersteigen.

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Weitere Links zum Thema Holzpellets

Förderung Holzpelletsheizung

 

 

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